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AGB ONLINEKURS
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN MIT KUNDENINFORMATIONEN FÜR ONLINE-SCHULUNGEN
1. Geltungsbereich und Zielgruppe
1.1
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend „AGB“, der Amrey Stark, handelnd unter STARK COSMETICS, nachfolgend „Anbieter“, gelten für Verträge über die Teilnahme an Online-Schulungen sowie die Bereitstellung digitaler Kursinhalte.
Soweit Bestandteil des gebuchten Angebots zusätzlich Waren, insbesondere Startersets, Produkte oder Schulungsmaterialien sind, gelten diese AGB ebenfalls für deren Bereitstellung und Lieferung.
1.2
Die Online-Schulung richtet sich an Personen, die die Schulung im Rahmen einer bestehenden gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit oder als konkreten Bestandteil der bereits beschlossenen Aufnahme einer solchen Tätigkeit buchen.
Die Schulung dient der professionellen Aus- und Weiterbildung im Bereich Lash- und Browlifting und ist nicht für eine überwiegend private Nutzung bestimmt.
1.3
Der Kunde bestätigt im Rahmen des Bestellvorgangs, dass die Buchung seiner bestehenden gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit oder der konkreten Aufnahme einer solchen Tätigkeit zuzurechnen ist und nicht überwiegend zu privaten Zwecken erfolgt.
1.4
Sollte im Einzelfall trotz der professionellen Ausrichtung des Angebots ein Vertrag mit einem Verbraucher im Sinne des § 13 BGB zustande kommen, bleiben zwingende gesetzliche Verbraucherschutzrechte unberührt.
1.5
Maßgeblich für Art und Umfang der geschuldeten Leistungen ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Leistungsbeschreibung auf der jeweiligen Verkaufsseite.
2. Vertragsschluss
2.1
Die Darstellung der Online-Schulung und weiterer Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Vertragsangebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden zur Abgabe eines verbindlichen Angebots.
2.2
Der Kunde gibt durch Abschluss des vorgesehenen Bestellvorgangs und Betätigung des abschließenden Bestellbuttons ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die ausgewählte Leistung ab.
Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben überprüfen und korrigieren.
2.3
Der Anbieter kann das Angebot insbesondere annehmen durch:
a) Übersendung einer Auftrags- oder Anmeldebestätigung per E-Mail,
b) Aufforderung zur Zahlung beziehungsweise erfolgreiche Abwicklung des Zahlungsvorgangs,
c) Freischaltung des Zugangs zur Online-Schulung.
Der Vertrag kommt mit dem zuerst eintretenden dieser Ereignisse zustande.
2.4
Der Anbieter stellt dem Kunden nach Vertragsschluss die gesetzlich erforderlichen Vertragsinformationen in Textform beziehungsweise auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, zur Verfügung.
2.5
Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.
2.6
Die Vertragsabwicklung und Kommunikation erfolgen grundsätzlich per E-Mail. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails des Anbieters empfangen werden können.
3. Gegenstand und Umfang der Online-Schulung
3.1
Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung einer digitalen Online-Schulung im Bereich Lash- und Browlifting mit den auf der jeweiligen Verkaufsseite beschriebenen Lerninhalten.
Die Schulung wird überwiegend als Online-Selbstlernkurs mit digital bereitgestellten beziehungsweise gestreamten Inhalten durchgeführt.
3.2
Die Schulung kann insbesondere folgende Bestandteile umfassen:
• aufgezeichnete Schulungsvideos,
• digitale Lerninhalte,
• schriftliche Schulungsunterlagen,
• Checklisten, Übersichten und sonstige Downloadmaterialien,
• Produkt- und Anwendungserklärungen,
• praktische Demonstrationen,
• fachliche Nachbetreuung,
• sowie, sofern ausdrücklich Bestandteil des gebuchten Angebots, Startersets, Produkte oder sonstige physische Materialien.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
3.3
Der Anbieter ist berechtigt, Kursinhalte zu aktualisieren, zu ergänzen, zu überarbeiten oder durch inhaltlich gleichwertige Inhalte zu ersetzen, sofern dadurch der vereinbarte Gesamtcharakter und der wesentliche Umfang der Schulung nicht zum Nachteil des Kunden verändert werden.
3.4
Der Anbieter vermittelt die Kursinhalte nach bestem Wissen und mit der gebotenen fachlichen Sorgfalt.
Ein bestimmter persönlicher, fachlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
Insbesondere wird nicht garantiert, dass der Kunde bestimmte Behandlungsergebnisse erzielt, bestimmte Umsätze erwirtschaftet oder durch die Teilnahme bestimmte behördliche, gesetzliche oder berufliche Voraussetzungen erfüllt.
3.5
Die erfolgreiche praktische Anwendung der vermittelten Inhalte hängt unter anderem von den individuellen fachlichen Fähigkeiten, der Übung, den verwendeten Produkten, den jeweiligen Ausgangsbedingungen und der eigenverantwortlichen Umsetzung durch den Kunden ab.
4. Bereitstellung und Dauer des Kurszugangs
4.1
Der Zugang zur Online-Schulung wird nach Vertragsschluss und, soweit vereinbart, nach erfolgreicher Zahlung über die vom Anbieter eingesetzte Online-Plattform bereitgestellt.
4.2
Sofern in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts Abweichendes angegeben ist, beträgt die Dauer des Zugangs zu den digitalen Kursinhalten vier Monate ab Freischaltung des Kurszugangs.
Nach Ablauf dieses Zeitraums endet der Zugriff auf die Online-Schulung automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
4.3
Eine Verlängerung des Kurszugangs ist nur möglich, wenn dies ausdrücklich zwischen dem Anbieter und dem Kunden vereinbart wird.
Ein Anspruch auf eine kostenlose Verlängerung besteht nicht.
4.4
Schulungsunterlagen, die ausdrücklich zum Download bereitgestellt werden, dürfen vom Kunden heruntergeladen und im Rahmen der eingeräumten persönlichen Nutzungsrechte auch nach Ablauf des Kurszugangs für die eigene fachliche Weiterbildung genutzt werden.
Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder sonstige Nutzung außerhalb der eingeräumten Nutzungsrechte ist nicht gestattet.
4.5
Für die Nutzung der Online-Schulung benötigt der Kunde insbesondere ein internetfähiges Endgerät, eine ausreichende Internetverbindung, einen aktuellen Internetbrowser und eine funktionierende E-Mail-Adresse.
Der Kunde ist für die Erfüllung dieser technischen Voraussetzungen selbst verantwortlich.
Gesetzliche Rechte des Kunden bei Mängeln oder Störungen, die dem Verantwortungsbereich des Anbieters zuzurechnen sind, bleiben unberührt.
4.6
Kurzzeitige Einschränkungen des Kurszugangs aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten, technischer Störungen oder Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Gesetzliche Rechte des Kunden bei erheblichen oder länger andauernden Beeinträchtigungen bleiben unberührt.
5. Fachliche Nachbetreuung
5.1
Soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung angegeben, umfasst die Online-Schulung eine fachliche Nachbetreuung für einen Zeitraum von zwölf Monaten ab Freischaltung des Kurszugangs.
5.2
Im Rahmen der Nachbetreuung kann der Kunde fachliche Rückfragen zu den in der Online-Schulung behandelten Themen stellen.
Soweit dies Bestandteil des Betreuungskonzepts ist, können auch Fragen zur praktischen Umsetzung oder zu eigenen Behandlungsergebnissen des Kunden besprochen werden.
5.3
Die Nachbetreuung erfolgt über die vom Anbieter hierfür vorgesehenen Kommunikationswege.
Ein Anspruch auf eine bestimmte Kommunikationsform, eine sofortige Erreichbarkeit oder eine Antwort innerhalb einer bestimmten Frist besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich anders vereinbart wurde.
5.4
Die Nachbetreuung stellt keine dauerhafte persönliche Einzelbetreuung und keine permanente Erreichbarkeit des Anbieters dar.
5.5
Auch im Rahmen der Nachbetreuung wird kein bestimmter Lernerfolg, Behandlungserfolg oder wirtschaftlicher Erfolg geschuldet.
6. Startersets und sonstige physische Bestandteile
6.1
Soweit ein Starterset, Produkte, Werkzeuge oder sonstige physische Materialien Bestandteil des gebuchten Angebots sind, ergibt sich deren genauer Umfang aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
6.2
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferadresse.
6.3
Informationen über anfallende Versandkosten und verfügbare Liefergebiete werden dem Kunden vor Abschluss der Bestellung angezeigt.
6.4
Für mitgelieferte Waren gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
7. Preise und Zahlungsbedingungen
7.1
Die auf der Website angegebenen Preise sind Gesamtpreise.
Die gesetzliche Umsatzsteuer ist enthalten, soweit diese anfällt.
7.2
Die jeweils verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden im Rahmen des Bestellvorgangs angezeigt.
7.3
Sofern bei der jeweiligen Zahlungsart oder Leistungsbeschreibung nichts anderes angegeben ist, ist der vereinbarte Gesamtpreis unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
7.4
Bei Nutzung eines externen Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen jeweilige Bedingungen, soweit diese wirksam in den Zahlungsvorgang einbezogen werden.
7.5
Bei Zahlungen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Kosten entstehen, insbesondere Bankgebühren, Zahlungsdienstleistergebühren oder Wechselkursgebühren. Auf solche Kosten hat der Anbieter keinen Einfluss.
8. Widerrufsrecht
8.1 Buchung im unternehmerischen Bereich
Kunden, die den Vertrag in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit oder als konkreten Bestandteil der Aufnahme einer solchen Tätigkeit abschließen und hierbei nicht als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handeln, steht kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht zu.
8.2 Verbraucher
Sollte im Einzelfall ein Kunde rechtlich als Verbraucher einzustufen sein, steht ihm grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten zu Beginn, Dauer, Ausübung und Folgen des Widerrufsrechts ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
8.3 Sofortige Bereitstellung digitaler Kursinhalte
Wünscht ein Verbraucher die Bereitstellung der digitalen Kursinhalte bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist, beginnt der Anbieter mit der Bereitstellung erst, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, und der Verbraucher bestätigt hat, dass ihm bekannt ist, dass er hierdurch mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht hinsichtlich der digitalen Inhalte verliert.
8.4 Erlöschen des Widerrufsrechts für digitale Inhalte
Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, erlischt das gesetzliche Widerrufsrecht eines Verbrauchers mit Beginn der Vertragserfüllung, wenn sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Hierzu gehören insbesondere:
a) der Beginn der Vertragserfüllung durch den Anbieter,
b) die ausdrückliche vorherige Zustimmung des Verbrauchers zum Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist,
c) die Bestätigung des Verbrauchers, dass ihm der Verlust seines Widerrufsrechts durch diese Zustimmung bekannt ist,
d) die gesetzlich erforderliche Vertragsbestätigung durch den Anbieter.
Nach wirksamem Erlöschen des Widerrufsrechts können die bereitgestellten digitalen Kursinhalte nicht mehr aufgrund des gesetzlichen Verbraucher-Widerrufsrechts widerrufen werden.
8.5 Fachliche Nachbetreuung und sonstige Dienstleistungen
Soweit der Vertrag neben digitalen Inhalten Dienstleistungen, insbesondere eine fachliche Nachbetreuung, umfasst, gelten hierfür die gesetzlichen Regelungen über das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen.
Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass mit einer solchen Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, können im Falle eines späteren Widerrufs die gesetzlichen Regelungen über Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen Anwendung finden.
Das gesetzliche Widerrufsrecht hinsichtlich einer entgeltlichen Dienstleistung erlischt grundsätzlich erst mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung und nur dann vorzeitig, wenn die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
8.6 Physische Waren
Soweit das gebuchte Angebot zusätzlich körperliche Waren, insbesondere ein Starterset oder Produkte, umfasst, gelten für diese die gesetzlichen Regelungen über das Widerrufsrecht bei Waren.
Das Erlöschen des Widerrufsrechts hinsichtlich der digitalen Kursinhalte führt nicht automatisch zum Erlöschen eines gegebenenfalls bestehenden Widerrufsrechts hinsichtlich körperlicher Waren.
9. Nutzungsrechte an Kursinhalten und Lehrmaterialien
9.1
Sämtliche Kursinhalte, Videos, Texte, Grafiken, Fotografien, Schulungsunterlagen, Checklisten, Konzepte und sonstigen bereitgestellten Materialien sind urheberrechtlich beziehungsweise durch sonstige Schutzrechte geschützt.
9.2
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Inhalte während des vereinbarten Zugangszeitraums zu seiner persönlichen fachlichen Aus- und Weiterbildung zu nutzen.
Die Anwendung der im Kurs erworbenen Kenntnisse im Rahmen der eigenen beruflichen Tätigkeit ist ausdrücklich gestattet.
9.3
Der Kurszugang ist personenbezogen und ausschließlich für die Person bestimmt, für die die Schulung gebucht wurde.
Eine Weitergabe der Zugangsdaten oder gemeinsame Nutzung eines Kurszugangs durch mehrere Personen ist nicht gestattet.
Möchten mehrere Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter oder sonstige Personen eines Unternehmens an der Schulung teilnehmen, ist grundsätzlich für jede teilnehmende Person ein eigener Zugang erforderlich, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.
9.4
Ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters ist es insbesondere nicht gestattet:
• Kursvideos aufzuzeichnen oder herunterzuladen, sofern keine Downloadfunktion vorgesehen ist,
• Kursinhalte oder Schulungsunterlagen zu vervielfältigen,
• Zugangsdaten oder Kursinhalte an Dritte weiterzugeben,
• Inhalte öffentlich zugänglich zu machen,
• Kursmaterialien über soziale Medien, Messenger, Cloudspeicher oder sonstige Medien zu verbreiten,
• Schulungsinhalte vollständig oder teilweise weiterzuverkaufen,
• Schulungsunterlagen für eigene Schulungen zu kopieren, zu vervielfältigen oder als eigene Schulungsunterlagen zu verwenden.
9.5
Die eingeräumten Nutzungsrechte gehen nicht über die ausdrücklich gestattete persönliche und berufliche Nutzung durch den jeweiligen Teilnehmer hinaus.
10. Pflichten des Kunden
10.1
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff unberechtigter Dritter zu schützen.
10.2
Technische Schutzmaßnahmen oder Zugangsbeschränkungen dürfen nicht umgangen werden.
10.3
Bei konkreten Anhaltspunkten für eine unberechtigte Weitergabe oder Nutzung eines Kurszugangs ist der Anbieter berechtigt, den Sachverhalt zu prüfen und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Kursinhalte zu ergreifen.
Gesetzliche Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.
11. Verantwortlichkeit bei der praktischen Anwendung
11.1
Die praktische Anwendung der im Kurs vermittelten Techniken erfolgt eigenverantwortlich durch den Kunden.
11.2
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, bei Behandlungen die geltenden gesetzlichen Anforderungen, Hygienevorschriften, Herstellerangaben, Kontraindikationen, Anwendungshinweise und beruflichen Sorgfaltspflichten zu beachten.
11.3
Insbesondere sind individuelle Ausgangssituationen, Haar- und Hautbeschaffenheit, Produktverträglichkeit, Einwirkzeiten, verwendete Systeme und sonstige behandlungsrelevante Faktoren im Einzelfall zu berücksichtigen.
Die im Kurs genannten Zeiten, Techniken und Vorgehensweisen entbinden den Kunden nicht von einer individuellen fachlichen Prüfung.
12. Mängelhaftung
Für die bereitgestellten digitalen Inhalte, Dienstleistungen und gegebenenfalls gelieferten Waren gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
Gesetzliche Ansprüche des Kunden werden durch diese AGB nicht eingeschränkt, soweit eine Einschränkung gesetzlich nicht zulässig ist.
13. Haftung
13.1
Der Anbieter haftet uneingeschränkt:
a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
b) bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
c) aufgrund eines ausdrücklich übernommenen Garantieversprechens,
d) in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
13.2
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
13.3
Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
13.4
Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
14. Kontaktdaten des Kunden
14.1
Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine für die Vertragsabwicklung und Nutzung der Online-Schulung erforderlichen Kontaktdaten aktuell zu halten.
Dies gilt insbesondere für die hinterlegte E-Mail-Adresse.
14.2
Der Anbieter ist nicht verantwortlich, wenn Mitteilungen aufgrund einer vom Kunden fehlerhaft angegebenen oder nicht aktuell gehaltenen E-Mail-Adresse nicht zugestellt werden können.
15. Anwendbares Recht
15.1
Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
15.2
Sollte im Einzelfall ein Vertrag mit einem Verbraucher zustande kommen, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
16. Alternative Streitbeilegung
Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.
17. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, treten an ihre Stelle die einschlägigen gesetzlichen Regelungen. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.
Stand: September 2026
